PROKON – INSOLVENZ ? Fachanwalt Jens Reime vertritt Anleger gegen PROKON Regenerative EnergienPROKON – INSOLVENZ ? Fachanwalt Jens Reime vertritt Anleger gegen PROKON Regenerative Energien

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PROKON – INSOLVENZ ? Fachanwalt Jens Reime vertritt Anleger gegen PROKON Regenerative Energien

PROKON – INSOLVENZ ? Fachanwalt Jens Reime vertritt Anleger gegen PROKON Regenerative Energien GmbH

Wichtige Fragen & Antworten zum aktuellen Fall der PROKON - Gruppe in Itzehoe


Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Jens Reime vertritt bereits viele Anleger und hat ein 24h Nottelefon für kostenfreie Ersteinschätzungen eingerichtet:

0172 9344254

Was ist los?

Anleger erhielten von der PROKON Regenerative Energien GmbH, vor ihrem Insolvenzantrag vom 22.01.2014 ein Rundschreiben, in dem mit der Insolvenz gedroht wird. Eine Insolvenz der PROKON könne nur verhindert werden, wenn mindestens 95 % des Genussrechtskapitals auf die Rückzahlung ihres Kapitals bis mindestens 31.10.2014 verzichtet: "Es ist absehbar, dass wir Zahlungen in dieser Höhe nicht fristgerecht leisten können". Das Unternehmen weist darauf hin, dass es bis zum 20.1.14 die Zusage für mindestens 95 % des Genussrechtskapitals haben müssen, dass es bis zum 31.10.2014 stehen bleiben muss.

Die PROKON hat rund 1,4 Milliarden Genussrechtskapital eingesammelt. PROKON ist der größte Anbieter von ökologischen Kapitalanlagen in Deutschland. Der schnelle Fall ist nicht verwunderlich. Die Berichterstattung der letzten Wochen hat die Anleger der PROKON Genussrechte verunsichert. Aus den letzten veröffentlichten Unternehmensdaten war deutlich geworden, dass das gesamte Eigenkapital weg ist. Das Problem hat sich zudem dadurch verschärft, dass nicht mehr genug frisches Kapital eingeworben werden konnte, aber gleichzeitig in den nächsten Monaten mehrere hundert Millionen Euro Genussrechte zur Rückzahlung fällig werden. Am 4. Dezember 2013 legte die PROKON Holding GmbH & Co KG (Muttergesellschaft der PROKON Regenerative Energien GmbH), den Jahresabschluss für 2012 vor. Dieser Abschluss gab Anlass zur Sorge. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung analysierte darauf hin den Abschluss und stellt fest, dass dem operativen Gewinn von 22,5 Millionen Euro noch rund 44 Millionen Euro an Schuldendienst für Anleger gegenüber stünde.

Beispiele negativer Presseberichterstattung:

1. Zeitschrift Capital v. 22.06.2012: Nach einem vom Wirtschaftsmagazin CAPITAL in Auftrag gegebenen Bilanzgutachten des Institutes für Wirtschaftsprüfung Saarbrücken muss festgehalten werden, dass es PROKON nicht gelingt nachzuweisen, dass 8% Rendite für das Genussrechtkapital operativ erwirtschaftet werden.

2. FINANZtest 4/2010 und 7/2011: Demnach macht Prokon zu viel Wind um Kapitalanlagen, welche keine Sicherheit zum Anfassen bieten und verschweige Risiken in Postwurfsendungen, obwohl das Investment in Genussrechte hochriskant und keine Alternative zum Sparbuch ist.

3. Handelsblatt 11.07.2011: Diesem Bericht zur Folge soll das Unternehmen einen ansehnlichen Teil seiner Rendite aus dem steten Nachschub von Anlegergeld finanzieren.

Was ist ein Schneeballsystem?


Bei einem Schneeballsystem im Bereich von Kapitalanlagen werden in der Regel sehr hohe Renditen versprochen. Diese Renditen allerdings existieren nur theoretisch. Verlangen Anleger ihr angelegtes Kapital zurück, wird dies ausbezahlt. Die Auszahlungen allerdings werden durch frisches Geld neuer Anleger finanziert. Wertschöpfungen oder reale Investitionen gibt es bei diesen Anlagemodellen nicht oder zu wenig. Das System bricht zusammen, wenn mehr Anleger ihr Geld zurückverlangen, als frisches Geld in den Kreislauf fließt.

Besonders gefährlich sind System die zwar reale Werte schaffen, deren Umfang und Renditen jedoch viel zu gering sind um Anlegerversprechungen zu erfüllen. Solche Systeme können jahrelang unerkannt funktionieren, da es ja immer vorzeigbare Alibi – Investitionen für neue gutgläubige Anleger gibt. Dass diese jedoch wirtschaftlich unzureichend sind, können nur Insider oder Fachleute erkennen. Der einzelne Anleger muss sich hier nichts vorwerfen, er konnte es beim besten Willen nicht erkennen.

Wohl 75 000 PROKON - Anleger bangen um ihr Geld, ist es verloren?


Das ist noch nicht amtlich festgestellt. Fakt ist, wer fällige Verbindlichkeiten nicht zahlen kann ist pleite. Allerdings muss dies bei Genussrechten nicht zwangsläufig zur Insolvenz führen.

Sollten diese Liquiditätsschwierigkeiten tatsächlich bestehen, so müssten die Genussrechtsinhaber der Firma PROKON unter Umständen um ihr angelegtes Geld bangen. Denn als Genussrechtsinhaber ist man zwar am Gewinn des Unternehmens beteiligt, an dem man Genussrechte hält. Die Kehrseite ist jedoch, dass man keinerlei Einfluss auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens hat und im Zweifel das gesamte angelegte Geld verlieren kann. Bedenklich ist in diesem Zusammenhang, dass die gesamte PROKON-Gruppe allein im Jahr 2012 einen Verlust in Höhe von EUR 171 Mio. erwirtschaftet hat.

Daher ist die Anlage in Genussrechte grundsätzlich nur für Anleger geeignet, die im Zweifel den Verlust des investierten Geldes verschmerzen können und sich des Verlustrisikos bewusst sind.

Was ist zu tun?

Anleger bei PROKON stecken in einem Dilemma. Sollen Sie die Beteiligung aufkündigen, um möglichst schnell an ihr Geld zu kommen? Oder sollen Sie darauf vertrauen, dass es dem Unternehmen gelingt, eine Insolvenz zu vermeiden? Kann das Abwarten bedeuten, dass am Ende noch weniger Geld vorhanden ist? Anleger sollten sich vor dieser Entscheidung auf gesicherte Fakten stützen. Dazu gehört auch die Frage, in welcher rechtlichen Situation Sie sich als Anleger befinden. Müssen Sie als Anleger einer Verlängerung zustimmen? Wie kommen Sie an Ihr Geld, wenn die Insolvenz eintritt? Um Anlegern bei der Entscheidungs-findung zu helfen, sollten sich Anleger daher dringend anwaltlichen Rat einholen.

Schon mit Urteilen vom 15.03.2011 haben das Landgericht Itzehoe in Az.: 5 O 66/10 und in Folge am 5.09.2012 das Schleswig Holsteinische Oberlandesgericht in 6 U 14/11 entschieden, dass der Prokon - Verkaufsprospekt für Genussrechte irreführende Werbeaussagen zur vermeintlichen Sicherheit und zur angeblichen "maximalen Flexibilität" dieser Geldanlage enthält.

Die Position der Genussrechtsinhaber ist in einem Insolvenzverfahren schwierig. Genussrechte haben wegen ihres Nachrangs nicht einmal den Charakter einer Insolvenzforderung. Deswegen ist es für die Genussrechtsinhaber wichtig und möglich, einen Titel zu haben.

PROKON - Liebhaberei oder Investment für kühle Rechner ?


Jeder Anleger mit einem fälligen Anspruch, sollte jetzt seine Möglichkeiten prüfen.

Staatlicher Einlagenschutz – Mündelsicherheit ?

Der staatlichen Einlagensicherung bis zu 100 000 Euro pro Kunde unterliegen Girokontoguthaben, Sparbücher und Festgeldanlagen, nicht aber Orderschuldverschreibungen und sonstige Wertpapiere. Die Genussrechte sind nicht einmal durch die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierunternehmen (EdW) abgesichert weil die Firma PROKON Regenerative Energien GmbH kein der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zugeordnetes Institut ist. Mündelsichere Kapitalanlagen müssen von Gerichten als solche anerkannt sein. Nur dann dürfen sie so bezeichnet werden. Die Genussrechte sind nicht mündelsicher.
Trägt meine Rechtsschutzversicherung diese Kosten einer anwaltlichen Beauftragung?

Es genügt, eine allgemeine Privatrechtsschutzversicherung im Zeitpunkt des Kaufes des Genussrechtes gehabt zu haben. Wir übernehmen hierfür die Deckungsanfragen kostenfrei mit Kopie der Kaufverträge und Angaben zur Versicherungsnummer.

Was brauchen wir für Dokumente von Ihne in Kopie?


Wir benötigen in Kopie Ihren Zeichnungsschein, Ihren Einzahlungsbeleg, Ihre Kündigung und Ihre Kündigungsbestätigung sofern vorhanden sowie die Daten Ihrer Rechtsschutzversicherung und Ihren letzten Kontoauszug von PROKON.
E-Mail: info@gold-solar-schadenhilfe.de
Web: www.gold-solar-schadenhilfe.de
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Montag, Dienstag
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