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Green Planet AG: Anlegern droht mindestens 50 % Verlust

Hintergrund

Die Green Planet AG warb mit umweltfreundlichen Geldanlagen. Dazu wurden viele Schlagwörter der heutigen Zeit wie „Nachhaltigkeit“ und „fair“ genutzt, um Anleger anzulocken. Konkret sollte in Teakholzbäumen und Setzlinge in Costa Rica investiert werden. Solche Investments wurden für einen Mindestbetrag von 4.000 € verkauft. Anleger erhielten nach Abschluss dieser Verträge sogenannte Eigentümer-Zertifikate, auf welchen neben dem Plantagennamen auch ganz konkrete Flurstücke, Parzellen und Stammnummern verzeichnet waren. Für die Green Planet AG kamen damit bis zu 20 Mio. € zusammen.

Aufgrund des Verdachts von gewerbsmäßigen Betrugs leitete die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main jedoch bereits im April 2014 ein Ermittlungsverfahren ein und durchsuchte die Geschäftsräume der Green Planet AG. Infolge dessen wurde der Vorstand und Gründer Manfred Wander in Untersuchungshaft genommen.


Wer war die Green Planet AG?

Die Green Planet AG wurde mit Satzung vom 6.11.2003 unter dem Namen JGAS Vermögensverwaltung AG als Vorratsgesellschaft gegründet. Umfirmiert in den heutigen Namen wurde am 2.07.2009.
Aktionäre dieser Firma waren zuletzt u.a. die THOSA Vermögensverwaltung AG mit 70,55%, die GREEN VALUE INVEST GmbH mit 9,5%,   die Green Balance GmbH mit 7%, Herr Torsten Wander mit 1%, Herr Sascha Wander und Herr Manfred Walter Wander mit 9,25%. Aufsichtsräte waren Sascha Wander, Andres Marles-Marin sowie Stefan Redenbach.

Die AG war wiederum 100%-ige Muttergesellschaft der Green Planet Costa Rica S.A., der Green Planet Costa Rica Caucho S.A. und der Inversiones Sol Y Mar MK S.L.  

Über das Vermögen der Green Planet AG wurde vom AG FF./M. am 9.09.2014 das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Leider musste im Rahmen einer Akteneinsicht beim AG FF./M am 24.09.2014 im AG FF./M. festgestellt werden, dass die Anleger im Insolvenzverfahren mit einem Verlust von mind. 50% rechnen müssen, da das vom Insolvenzverwalter festgestellte Vermögen der Insolvenzschuldnerin in Costa Rica nur mit knapp € 7 Millionen taxiert wurde. Festgestellt wurde jedoch  ein Anlegerschaden von rund 15 Millionen bei fast 700 Anlegern. Dabei handelt es sich um Teakholzbäume auf 39 Plantagen(1.212,92 ha) im Eigentum der Green Planet Costa Rica S.A. Die Anleger hatten zu keinem Zeitpunkt Eigentum an Bäumen.

Zum Glück wurde für alle Anleger ein dinglicher Arrest in das Vermögen des maßgeblich verantwortlichen der Green Planet AG zur Sicherung auch Ihrer zivilrechtlichen Anlegeransprüche erlassen. Die Staatsanwaltschaft FF./M. vermutet ein Schneeballsystem und vertragswidrige Mittelverwendung.


Was ein deutscher Anleger und gelernter Förster in Costa Rica feststellte

Als einer der wenigen Anleger flog ein deutscher Anleger in 2012 nach Costa Rica und schaute sich die Plantagen mit dem Sachverstand eines Försters an. Dabei musste der feststellen, dass sie von einem ehemaligen Hotelangestellten verwaltet wird, der Baumbestand nicht entastet und damit wertlos ist, die Bäume nicht durchnummeriert sind und dass der Anbau der Citrusfrüchte für die Indios nicht stattgefunden hat.  Die Mitarbeiter der Green Plante AG in Deutschland reagierten auf diese Vorhaltungen mit der Rückzahlung seines Geldes und dem Angebot künftig als Förster für sie tätig zu werden.


Folgen

Anleger der Green Planet AG müssen mit hohen Verlusten rechnen. Das festgestellte Vermögen beträgt nur die Hälfte dessen, was investiert wurde. Es steht zumindest fest, dass nicht alle Anleger tatsächlich in die auf Zertifikaten bestätigten Teakhölzer investierten. Baumeigentum hat keiner erworben.
Aufgrund dieser Tatsachen sollten sich Anleger von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen, um weitere Möglichkeiten abzuklären.

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